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Gemeinsam für die Geraer Gastronomie.

In der Zeit der Pandemie müssen wir als Gera zusammenstehen und denen helfen, die besonders unter dem Lockdown leiden. Wir alle lieben doch die leckeren Gerichte unserer Restaurants im schönen Gera. Damit auch nach Corona viele Restaurants uns verwöhnen können, müssen wir jetzt helfen und unterstützen. 

Viele Gastronomen bieten Liefer- und Abholangebote an. Wir zeigen Euch eine Übersicht, die wir natürlich laufend aktualisieren. 

UNSERE LOCALSTARS*

Wir haben uns bemüht so viele Gastronomen wie möglich aufzulisten. Ist Dein Lieblingsrestaurant oder Deine Bar noch nicht dabei? Schreib uns gern eine Mail an schoenesgera@gmail.com

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FETTBEMME ROYAL

GERSCHES CULINARIUM

DIE FETTBEMME Á LA REUß

Die Fettbemme ist in der DNA jedes Gerschen. Mit einer bodenständigen und traditionellen Art hat dieses Ur-Gersche Gericht unser schönes Gera geprägt. Mit dem Rezept aus dem Kochbuch von Harald Saul – der Traditionskoch aus unserer Region – können wir Euch einen Einblick in die Küche der Fürstenfamilie geben.

Harald Saul hat bisher 24 Bücher über die regionale Küche geschrieben, vielen Menschen bei ihrem Lebensweg geholfen und mit Rat und Tat unterstützt! Für uns ist Harald eine  Institution für Gastronomie in unserer Region. Mit ihm durften wir über die Ursprünge der Fettbemme in Gera sprechen und uns gegenseitig über die Gersche Gastronomie austauschen.

Harald Saul mit Prinzession Feodora Reuß zu sehen. (Gera, 1997)

Harald hat ein unfassbar großen Reichtum an kulinarischen Rezepten des Gerschen Culinariums. Er hat einen sehr guten Kontakt zum Fürstentum Reuß jüngere Linie. Wir sind dankbar, dass er uns von den dortigen Rezepten & Geschichten erzählt hat.

Fettbemme des Ursprungs

Heinrich Höntsch war von 1908 bis 1914 Küchenchef auf unserem Stadtschloss Osterstein. Dort hat er die fürstliche Familie verköstigt und einige regionale Rezept geprägt.  

Herr Küchenmeister Henrich Höntsch hat unter Auguste Esscoffier gelernt und gearbeitet.

Die fürstliche Familie liebte einfache Küche und vor allem aus der Region die Lebensmittel dazu.

Mit diesem Wildgriebenschmalz haben die Hof-Köche übrigens auch Speisen gedünstet, gekocht, angebraten und verfeinert.

(Zutaten für 4 Portionen:)

  • 700 g fetter Rückenspeck vom Wildschwein
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Äpfel, sauer !
  • 1 TL Salz
  • Je ein Teelöffel frisch gemahlene Pfefferkörner und Wacholderbeeren.

Zubereitung :
Den Wildschweinspeck gründlich unter lauwarmem Wasser mehrmals abwaschen und trocken tupfen. Dann in kleine Würfel schneiden. Einen großen Topf auf den Herd stellen und Speckwürfel bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen lassen. Das Fett sollte ausgetreten und helle, gebräunte Grieben entstanden sein. Zwischendurch regelmäßig umrühren. Insgesamt kann dieser Vorgang bis zu einer Stunde dauern. Zwischendurch Zwiebeln und die Äpfel schälen und beides sehr fein würfeln. Nun gemeinsam mit den Gewürzen in den Topf geben. Alle Zutaten braten lassen, bis Grieben und Zwiebeln hellbraun sind.

Zum Abschluss das heiße Schmalz in Steintöpfchen füllen. Nach zwei Tagen ist das Griebenschmalz komplett ausgekühlt und fertig zum Verzehr.
Im kühlen Schloßkeller hielt sich das Wildschweinfett über ein Jahr.

Dieses Hausrezept wurde bis 1945 in der Schlossküche genau so beibehalten.

  • 1 kg ungeräucherter Speck durch den Fleischwolf gedreht
    ( Man sagt auch grüner Speck dazu, also ungeräuchert ! )
  • 2 große Äpfel süß
  • 1 Knolle rote Rübe
  • 200 g Zwiebel
  • 1 EL gemahlener Kümmel
  • 1 El Salz
  • 1 El Majoran getrocknet
  • 1 El Majoran frisch
  • 4-5 Zweig Spitzen Thymian frisch

Zubereitung: 
Von Harald Saul für die heutige Zeit etwas umgeschrieben.

Die roten Bete kochen, abhäuten und in kleine Würfel schneiden. Den ungeräucherten Speck mit dem Fleischwolf durchdrehen. Die Äpfel und Zwiebel schälen, feinwürflig schneiden. Das Speck in einem großem Topf langsam erhitzen. Sobald es etwas geschmolzen ist den Kümmel, Majoran , Thymian , Zwiebel – Apfel – rote Betewürfel  sowie und das Salz zugeben. Immer wieder mit einem Holzlöffel umrühren. Wenn die Zwiebelwürfel und der  Speck knusprig sind und Farbe haben vom Herd nehmen und in ausgekochte Steinguttöpfe füllen und im Kühlschrank kühlen. Da hier rote Bet zugesetzt waren , hielt sich dieses Fett nur 14 Tage gekühlt und konnte auch nicht zur Speisenverfeinerung verwendet werden.

Um das Gersche Culinarium in unserem schönen Gera zu starten, starten wir die „Fettbemme 2.0„-Kampagne. Die Fettbemme ist das bindende Element zwischen Landgasthof, Restaurant, Bistro, Bar und Co. Harald Saul gibt uns einen Einblick in die Ur-Fettbemme in Gera. Im zweiten Schritt geben wir Euch ein Preview in die Fettbemme 2.0 von der Küche im Keller. Und danach kann jeder Gastronom in unserer Stadt an dem digitalen Wettbewerb teilnehmen. Anschließend bekommen alle Geraer auf unserer Facebookseite die Chance, die besten Fettbemmen – Kreationen auszuwählen und abzustimmen.

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FETTBEMME 2.0

GERSCHES CULINARIUM

DIE FETTBEMME 2.0

Was ist der kleinste gemeinsame Nenner in unserer schönen Stadt? Was könnte heute noch alle Gastronomen mit dem kulinarischen Fingerabdruck Geras verbinden? 

Die neue, frische Interpretation der Gerschen Traditionsspeise ist der Neubeginn für unser modernes Format „das Gersche Culinarium„. In dieser Rubrik stellen wir Euch die komplette Bandbreite der Gasthöfe, der Restaurants, Bistros, Bars, Caterings und Kneipen vor. 

Startpunkt unserer Aktion ist die Küche im Keller von Marco Brauch im Ostviertel. Das Restaurant ist für die Neuinterpretationen von Klassikern, sowie von modernen kulinarischen Zusammenstellungen bekannt. In dem kleinen, aber sehr feinen Restaurant wird auf sehr viel Liebe zum Detail wertgelegt. Ob Dekoration, wechselnde Menükarten oder dem Gruß aus der Küche. 

Inhaber und Chefkoch Marco Brauch hat für das schöne Gera den Startschuss zur Fettbemme 2.0 gewagt. Er hat aus einem Fett vom Mangalitza-Schwein eine unfassbar moderne, schmackhafte und kreative Fettbemme 2.0 gezaubert! Mit verschiedenen Highlights wie Apfelgel, Krencremé und gepickelten Radieschen hat er die Fettbemme zu einer kulinarischen Genusstour auf dem Tellerrand geführt. Wir sagen ganz großen Dank, dass du die Aktion so unterstützt, lieber Marco!

*Unbezahlte Werbung

Zeig uns dein Gersches Culinarium!

Wir möchten mit Deinem Restaurant, deiner Bar, Kneipe, Landgasthof, Catering und Bistro die Fettbemme 2.0 interpretieren. Du kennst die ursprüngliche Fettbemme á la Gera und jetzt machst du deine Fettbemme. Wichtig dabei: Bleib Dir und deinem eigenen Culinarium treu. Ob Fettbemme vegetarisch, amerikanisch, chinesisch, halāl, koscher oder doch traditionell – jeder kann mit machen. Mehr Informationen findest du hier:

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